Portrait

Alfred Mittermeier landete seinen ersten Brüller bereits in den 60er Jahren. Danach wurde es um ihn eher unlustig. Abitur, BWL-Diplom und ein unglücklicher 4. Platz bei der Wahl der örtlichen Heiligen Drei Könige waren die spärlichen Höhepunkte dieser Zeit.

Es folgten Jahre mit Managementtätigkeiten in verschiedenen Firmen. Kurioserweise verschwanden alle Firmen nach seinem Ausscheiden vom europäischen Markt. Insider sprechen hinter vorgehaltener Hand von “Unersetzbarkeit”. Mittermeier hört so etwas nicht gerne. Bescheiden nennt er es “Unentbehrlichkeit”.

Seit 2003 ist Alfred Mittermeier nun als Solokabarettist unterwegs. Diverse Kabarettpreise wurden ihm seitdem verliehen. Mittlerweile ist der Bayer Gast auf nahezu allen Bühnen im deutschsprachigen Raum inkl. Österreich und der Schweiz.

Seinen Humor in eine bestimmte Kategorie einzuordnen, fällt schwer. Er ist ein Grenzgänger zwischen Kabarett und Comedy. Einer, der sowohl mit dem feinen Satire-Projektil als auch mit der dicken Berta aus allen Rohren schießt … und trifft.

Ein Schnelldenker mit scharfsinniger Beobachtungsgabe. Sprachlich funkelnd, bissig, zynisch, urkomisch und auch mal hoffnungslos gemein – alles, nur niemals bierernst. So präsentiert er sich und spielt mit ebenso frecher wie frivoler Attitüde.

Alfred Mittermeier balanciert zwischen Politik, Boulevard und Alltag auf einer bittersüßen Zündschnur bestehend aus Sprachwitz, Gags und Bonmots.

Weichgeklopft mit der Keule und fein seziert mit dem Skalpell kriegt Politik und Gesellschaft das, was sie sich über die Jahre hart erarbeitet haben. Eine verschärfte Rasur gegen den Strich, ohne Schaum, querbeet durch Bürgerschichten und Parteienlandschaft.

Programme, Rollen, Werdegang:

1994: anno dazumal – Kurzprogramm (regional)

1996: Tanznacht – Kurzprogramm (regional)

1997/98: Ausbildung zum Kulturmanager beim BFW

1997/98: Der Watzmann ruft – ein Rustical von Ambros und Tauchen Regie und Doppelrolle (Knecht und Bub)

1998 – 2002: Managementtätigkeiten in der Künstleragentur Sol de Sully

1999 – 2002: Indien – Tragikomödie von Josef Hader und Alfred Dorfer Rolle: Heinz Bösl

2004: Ochsentour

2007: Zuckerschlecken

2010: Sündenbockerei

2013: Extrawurst ist aus!

2016: Ausmisten!

TV- und Radioauftritte (Auszug):
BR – Schlachthof
SWR – Spätschicht
BR – Asül für Alle
BR – Ottis Schlachthof
BR – Kabarett aus Franken
ZDF – Hallo Deutschland
SWR – Freunde in der Mäulesmühle
SRF – Arosa Humor-Festival 2013
Servus TV – Hot Spott
BR – Vereinsheim Schwabing
Bayern 2 – kulturLeben
Bayern 2 – radioSpitzen
WDR 5 – Kabarettfest
HR 2 – Kleinkunstfestival
RAI